Integrationen

VeriSeal verbindet Produkt, Prozess und Partner.

Offene Schnittstellen sorgen dafür, dass Produktidentitäten nicht in einem Inselsystem bleiben. Entscheidend ist, welche Daten und Geräte der jeweilige Partner freigibt.

ERP und MES · herstellerübergreifend

Ihr ERP bleibt. VeriSeal verbindet die Abläufe.

Sie müssen Ihre bewährte Unternehmenssoftware nicht ersetzen. Ihr ERP bleibt das führende System für die vereinbarten Stammdaten und Geschäftsvorgänge. VeriSeal ergänzt den Bezug zum realen Produkt, zur Maschine und zum dokumentierten Arbeitsschritt.

01 · Planen

Ihr bestehendes ERP

Artikel, Aufträge und vereinbarte Stammdaten

↓ Kontrolliert übernehmen

02 · Verbinden

VeriSeal

Identität, Dokumente, Prüfungen und Freigaben zum selben Vorgang

↔ Zuordnung und Rückmeldung

03 · Ausführen

Ihr Arbeitsalltag

Wareneingang, Scan, Fertigung, Qualitätsprüfung und Übergabe

↑ Ereignisse und Nachweise erfassen

Rückweg zum ERP: Freigegebenes Ergebnis → geprüfte Datenzuordnung → Übermittlung → bestätigte Verarbeitung. Eine versendete Nachricht ist noch keine bestätigte ERP-Buchung.

Offen für Ihre vorhandene Systemlandschaft.

Typische ERP-Systeme sind beispielsweise SAP S/4HANA, Microsoft Dynamics 365 Business Central, Odoo und Aptean oxaion. Auch andere Lösungen kommen in Betracht. Entscheidend sind verfügbare Schnittstellen, Version, Berechtigungen und die benötigten Geschäftsvorgänge.

Je nach System erfolgt die Verbindung über eine API, einen Integrationsdienst oder einen vereinbarten Datenaustausch. Herstellerübergreifend bedeutet nicht, dass jede Installation ohne Anpassung sofort verbunden ist. Die konkrete Anbindung wird eingerichtet, mit freigegebenen Testdaten geprüft und erst nach Abnahme produktiv genutzt. Die genannten Beispiele sind keine Zusage einer zertifizierten Partnerschaft.

Einmal zuordnen

Artikelnummern, Einheiten und Statuswerte werden eindeutig übersetzt. Für jedes Datenfeld steht fest, welches System den maßgeblichen Stand liefert.

Bewusst freigeben

Erkannter Text und vorgeschlagene Werte sind zunächst Entwürfe. Erst geprüfte Ergebnisse werden für den vereinbarten Geschäftsvorgang zur Übermittlung freigegeben.

Fehler sichtbar halten

Rückmeldungen, fehlgeschlagene Übertragungen und Wiederholungen bleiben nachvollziehbar. Eindeutige Vorgangsnummern helfen, doppelte Verarbeitung zu verhindern.

MES und OEE ergänzen den Produktionsblick.

Während das ERP den Auftrag plant, beschreibt das MES dessen Ausführung. Planzeiten, Laufzeiten, Mengen und Gutteile bilden die Grundlage für Verfügbarkeit, Leistung, Qualität und OEE. Datenquellen und Zeiträume werden abgestimmt; fehlende Messwerte dürfen nicht als gute Leistung erscheinen. Eine Datenanbindung ersetzt keine sicherheitsgerichtete Maschinensteuerung.

Offizielle Schnittstellenbeschreibungen: SAP · Microsoft · Aptean oxaion.

Nutzen für Industrie 4.0 →

Beispiel: digitale Laufkarte von A bis Z

Ein Auftrag. Acht kontrollierte Übergänge.

Die digitale Laufkarte ist keine bloße Checkliste. Sie verbindet Auftrag, Material, Kennzeichnung, Arbeitsgänge, Prüfungen, Freigaben und Rückmeldung zu einem nachvollziehbaren Prozess.

Auftrag
01

Fertigungsauftrag übernehmen

Auftragsnummer, Produkt, Variante, Sollmenge, Termin und freigegebene Arbeitsfolge werden aus ERP oder Planung eindeutig übernommen.

Ergebnis: eine eindeutige, versionierte Laufkarte
Planen
02

Arbeitsgänge und Ressourcen freigeben

Arbeitsplätze, Maschinen, Werkzeuge, Material, Prüfmittel und verantwortliche Rollen werden der vorgesehenen Reihenfolge zugeordnet.

Ergebnis: klarer nächster Schritt statt Papierumlauf
Bereitstellen
03

Material und Identität zusammenführen

Charge, Seriennummer, Produktdaten und Dokumente werden geprüft. Abweichungen führen in einen Klärungsprozess, nicht unbemerkt in die Fertigung.

Ergebnis: nur freigegebene Eingaben gelangen in den Auftrag
Kennzeichnen
04

Label schreiben, zuordnen und prüfen

NFC-, UHF-, QR- oder DataMatrix-Träger werden erzeugt, der Produktidentität zugeordnet und direkt auf Lesbarkeit sowie vorgesehenes Sicherheitsmerkmal geprüft.

Ergebnis: physisches Produkt und digitale Akte gehören zusammen
Ausführen
05

Mitarbeitende durch jeden Arbeitsgang führen

Beginn, Ende, Gutmenge, Ausschuss, Unterbrechung und benötigte Bestätigung werden am richtigen Objekt und im richtigen Arbeitsschritt erfasst.

Ergebnis: Status, Menge und Verantwortung bleiben sichtbar
Prüfen
06

Qualität und Abweichungen entscheiden

Prüfwerte, Bilder, Dokumente und Freigaben werden zusammengeführt. Fehler erzeugen Sperre, Nacharbeit oder Entscheidung durch eine berechtigte Person.

Ergebnis: nachvollziehbare Freigabe statt stiller Korrektur
Rückmelden
07

Abschluss kontrolliert an ERP und MES melden

Erst der freigegebene Datensatz überträgt Mengen, Status, Zeiten und Belegreferenzen. Die technische Rückmeldung des Zielsystems wird gespeichert und geprüft.

Ergebnis: geschlossener Prozess mit bestätigter Verarbeitung
Weiterführen
08

Produktakte über Service und Rücklauf erhalten

Übergabe, Wartung, Reklamation, Rückruf, Eigentumswechsel und Wiederverwertung setzen dieselbe kontrollierte Produktgeschichte fort.

Ergebnis: Nachweis von A bis Z – über die Fertigung hinaus
Was die Laufkarte zusammenhälteindeutige Produkt- und AuftragsidentitätRollen und FreigabenZeit- und EreignisprotokollDokumente und PrüfnachweiseERP-/MES-Rückmeldung

Drei zusammenhängende Anwendungsfelder

Vom einzelnen Nachweis zum geführten Arbeitsablauf.

Dokumente, Personen und Fertigungsaufträge benötigen unterschiedliche Regeln. Die folgenden Abläufe zeigen, wie die Funktionen zusammenspielen sollen und welche Teile sich noch in der Erweiterung befinden.

Dokumente prüfen. Freigegebene Daten ans ERP übergeben.

Vom Papier zum bestätigten Datensatz
  1. Papier / Foto

    Die Quelle bleibt erhalten.

  2. OCR-Vorschlag

    Erkennen ist noch keine Freigabe.

  3. Menschliche Prüfung

    Angaben und Abweichungen klären.

  4. ERP-Bestätigung

    Erst die Rückmeldung bestätigt die Verarbeitung.

Schematische Erklärung · Voraussetzungen und Entwicklungsstand siehe unten.

Ein Lieferschein wird fotografiert und seinem Wareneingang zugeordnet. Die Texterkennung liefert einen Vorschlag für die Bearbeitung. Eine zuständige Person gleicht die Angaben mit der Quelle ab, ergänzt fehlende Werte und klärt Abweichungen. Erst der freigegebene Datensatz wird über die eingerichtete Schnittstelle an das Geschäftssystem übermittelt.

Der Vorgang bleibt mit seiner Quelle verbunden. Nach der Prüfung und Freigabe wird kontrolliert, ob das Zielsystem die Daten tatsächlich verarbeitet hat. Eine fehlende Rückmeldung bleibt offen; erst der bestätigte Abschluss wird dokumentiert. So werden ein übertragener Datensatz und ein erfolgreich bearbeiteter ERP-Vorgang nicht verwechselt.

Entwicklungsstand: Lokale OCR-Prüfansicht und kontrollierte Vorgangsabschlüsse sind als Bausteine vorhanden. Die durchgängige Quellenakte, Feldprüfung und bestätigte ERP-Verarbeitung werden zusammengeführt; dieser Gesamtprozess ist noch nicht als produktiv abgenommen ausgewiesen.

Mitarbeiterausweise: nur das zeigen, was benötigt wird.

Ein Ausweis. Gezielt freigegebene Informationen.
  1. Privater Ausweis

    Identität und Nachweise zuordnen.

  2. Berechtigung prüfen

    Wer darf für welchen Zweck prüfen?

  3. Nur benötigte Angaben

    Zum Beispiel: Qualifikation gültig.

  4. Sperren / widerrufen

    Gültigkeit endet kontrolliert.

Schematische Erklärung · Voraussetzungen und Entwicklungsstand siehe unten.

Eine Maschine erhält ein digitales Typenschild; eine Person einen privaten Mitarbeiterausweis. Eine berechtigte prüfende Stelle soll nur die für den konkreten Zweck freigegebenen Angaben sehen, etwa die Gültigkeit eines Ausweises oder einen erforderlichen Qualifikationsnachweis. Persönliche Informationen werden nicht über eine öffentliche Produktseite zugänglich gemacht.

Ausstellung, Gültigkeitsende und Widerruf gehören zum selben Ablauf. Ein verlorener Ausweis muss gesperrt werden können. Eine Anzeige im System ersetzt weder einen amtlichen Ausweis noch die gesonderte Freigabe eines Zutritts- oder Maschinensystems.

Entwicklungsstand: Private Ausweise mit Sperrung und zweckgebundener Einsicht sind als Softwarebaustein vorhanden. Die bedarfsorientierte Personalplanung ergänzt sie als Softwarepilot um unabhängig freigegebene Qualifikationen. Physische Kartenleser und Türsteuerungen sind noch nicht vor Ort abgenommen. Personalplanung und Systemgrenzen ansehen →

Fertigungsaufträge Schritt für Schritt begleiten.

Drei Fragen machen Produktionsverluste verständlich.
  1. Verfügbarkeit

    War die Anlage einsatzbereit?

  2. Leistung

    Lief sie mit der vorgesehenen Geschwindigkeit?

  3. Qualität

    Wie viele Teile waren gut?

  4. OEE

    Die drei Anteile werden multipliziert.

Schematische Erklärung · Voraussetzungen und Entwicklungsstand siehe unten.

Der vollständige Zielablauf beginnt mit dem Auftrag und seiner Arbeitsfolge. Maschinen, Kapazitäten und Zuständigkeiten werden geplant; die Fertigung meldet Beginn, Unterbrechungen und Mengen. Qualitätsprüfungen begleiten die Arbeitsgänge. Freigegebene Ergebnisse fließen in Kennzahlen und die vereinbarte ERP-Rückmeldung ein.

OEE erklärt Verluste durch Verfügbarkeit, Leistung und Qualität. Kapazitätsplanung beantwortet zusätzlich, wann welche Ressource belegt ist. Beide Sichten benötigen abgestimmte Schichten, Zeiträume und belastbare Eingangsdaten; eine Ampelfarbe allein ist kein Produktionsnachweis.

Entwicklungsstand: Ein-Arbeitsgang-Aufträge, Qualitätsabschluss und OEE-Auswertung bilden die vorhandene Basis. Mehrarbeitsgangsteuerung, Kapazitätsplanung und die durchgängige Geräte-/ERP-Abnahme sind noch keine vollständig ausgelieferte MES-Suite.

Einen konkreten Pilotablauf besprechen →

Ehrliche Kompatibilität

Was heute geht – und wo eine Freigabe nötig ist.

Ein Scan mit einem beliebigen Gerät ist nicht automatisch eine Integration in den Prozess eines Versanddienstleisters. Deshalb weist VeriSeal jede Integrationsstufe transparent aus.

01

Sofort nutzbar

Webprüfung per NFC, QR oder DataMatrix auf einem freigegebenen Smartphone oder Browsergerät.

02

Über Standards integrierbar

ERP-, Tracking-, Versand- und Ereignisdaten über REST, Webhooks, GS1 Digital Link oder EPCIS.

03

Mit Gerätefreigabe

Native VeriSeal-Funktionen auf unternehmenseigenen Handhelds über Android-App, Scanner-Schnittstelle oder MDM-Verteilung.

04

Mit Partnervereinbarung

Direkte Nutzung auf abgeschotteten Carrier-Geräten von DHL, Hermes und anderen erfordert deren technische und organisatorische Freigabe.

Vom Werk ins System

Maschine, Reader und Geschäftssystem arbeiten zusammen.

VeriSeal verbindet die sichere Kennzeichnung mit den bereits vorhandenen Abläufen.

Industrieroboter beim PalettierenFoto: KUKA Roboter GmbH, Bachmann · Public Domain. Quelle und Lizenz Symbolfoto, keine VeriSeal-Kundenreferenz.

Produktion und ERP verbunden

Reader und Edge-Geräte übertragen kontrollierte Ereignisse an das Geschäftssystem.

Fahrzeugmontage in einer realen FabrikFoto: Marek Ślusarczyk · CC BY 3.0. Quelle und Lizenz Symbolfoto, keine VeriSeal-Kundenreferenz.

Kennzeichnung direkt in der Linie

Sicherheitslabels werden im laufenden Verpackungsprozess angebracht und kontrolliert geprüft.

ERP & COMMERCE

SAP, Dynamics und weitere ERP-Systeme

Produkte, Chargen, Seriennummern, Aufträge und Lagerbewegungen können übernommen werden. VeriSeal gibt Identität, Prüfstatus und relevante Ereignisse zurück.

PRODUKTION

Verpackungslinien, Reader und Edge-Geräte

OPC UA/PackML, REST und Maschinenadapter verbinden Label-Personalisierung, Kamera, OCR, NFC/UHF und Ausschleusung.

LOGISTIK

DHL, Hermes, UPS, FedEx, DPD und GLS

Tracking- und Zustellereignisse können über verfügbare Partner-APIs korreliert werden. Eigene Prüflogik auf Carrier-Handhelds ist erst nach Geräte-, MDM- und Prozessfreigabe belastbar.

STANDARDS

GS1 Digital Link und EPCIS

Standardisierte Kennungen und Ereignisse erleichtern den Austausch über Unternehmensgrenzen hinweg, ohne die kryptografische VeriSeal-Prüfung zu ersetzen.

Antwort auf die Gerätefrage

Können vorhandene DHL- oder Hermes-Geräte VeriSeal nutzen?

Für QR/DataMatrix grundsätzlich technisch möglich, wenn das Gerät Weblinks öffnen oder einen freigegebenen Code in den Arbeitsablauf übernehmen darf.

Für NFC, UHF oder die native VeriSeal-App nicht pauschal bestätigt. Dafür müssen Gerätetyp, Betriebssystem, Funkhardware, MDM-Richtlinie und Carrier-Prozess gemeinsam geprüft und freigegeben werden.

VeriSeal ist dafür vorbereitet: Webprüfung, Android-App, REST/Webhooks, EPCIS und ein Scanner-Adapter bilden die technischen Integrationswege.